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gemeinsames Lernen
Quelle:
Stiftung Aktion Sonnenschein

Laut der Forderung der UN soll kein Kind wegen seiner Behinderung vom Besuch der allgemeinen Schule ausgeschlossen werden.
Inklusionsklassen statt Förderunterricht

Schule der Münchner Aktion Sonnenschein startet neues Pilotprojekt zum gemeinsamem Lernen

 

s. auch  PfeilPresseinformation


Während über Jahrzehnte hinweg die gängige Leitlinie darin bestand, Kinder mit Behinderung von speziell geschulten Fachkräften in sonderpädagogischen Förderschulen zu unterrichten, verlangt die UN inzwischen für alle jungen Menschen eine "größtmögliche Teilhabe und Chancengleichheit": Kein Kind soll wegen seiner Behinderung vom Besuch der allgemeinen Schule ausgeschlossen werden. Auf lange Sicht sollen 90 Prozent der Kinder mit Förderbedarf gemeinsam mit nichtbehinderten unterrichtet werden. Doch die Realität sieht anders aus. So lernen etwa in Bayern gerade einmal 23 Prozent in so genannten Inklusionsklassen. Dass Kinder davon tatsächlich profitieren können, zeigt bereits heute die Schule der Münchner "Aktion Sonnenschein". Seit fast 40 Jahren setzt sich die Stiftung für die Integration und Inklusion von Schülern mit und ohne Behinderung ein und kann damit als Vorzeigeschule für ganz Deutschland gelten. Für ihr Engagement hat ihr die Bundesregierung bereits den Jakob Muth-Preis verliehen. Das neueste Projekt ist das so genannte "Bildungsdorf", bei dem sogar Kinder aus unterschiedlichen Klassen miteinander lernen.

Hintergrund
1968 hatte der Kinderarzt Theodor Hellbrügge die Stiftung Aktion Sonnenschein mit dem Ziel gegründet, Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam zu unterrichten und zu integrieren. Hintergrund war sein Konzept der mehrdimensionalen Diagnostik und Therapie. Seine Beobachtungen in verschiedenen Heimen hatten gezeigt, dass der Umgang mit Nichtbehinderten ausschlaggebend für die Entwicklung von Behinderten ist. Die vorrangigen Ziele der Stiftung bestehen heute darin, Behinderungen frühzeitig zu erkennen, Kinder zu einer selbstständigen und unabhängigen Lebensweise zu erziehen und deren kompensatorischen Fähigkeiten aufzubauen. Im integrativen Kindergarten, der Schule und der Heilpädagogischen Tagesstätte am Standort in München-Großhadern bilden die Montessori-Pädagogik und ihre Weiterentwicklungen die fachliche Grundlage. Momentan sind 120 Mitarbeiter bei der Stiftung beschäftigt, darunter 70 Lehrkräfte. Derzeit besuchen 550 Kinder die Schule.

 

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